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Die Fertigungsanlage von GTK in Rumänien gewinnt nach den Worten von Chas Shale, Business Manager für Kabelkonfektionen, immer stärker an Bedeutung. Die Anlage wurde erst vor noch nicht einmal 18 Monaten eröffnet und dient vorrangig der Fertigung von Kabelkonfektionen sowie von modularisierten Baukastenprodukten.

 

GTK hat für diese Anlage erhebliche Investitionen in automatisierte Werkzeuge getätigt, die für die Produktionsabläufe bei mittleren bis hohen Stückzahlen vorgesehen sind. Zu den Werkzeugen zählen Komax Abisolier- und Verdrillpressen, Maschinen zum Schneiden von Drähten und Kabeln und Abisoliermaschinen sowie weitere automatisierte Maschinen für Kontrollen und IDC-Abschluss.

In der Fertigungsanlage in Rumänien werden dieselben Prozesse zur Produktionsplanung, zur Erhebung von Daten und Qualität und für die Software genutzt wie bei der Fertigungsanlage von GTK in Großbritannien. Sie ermöglichen, in sehr hohem Maße auf die Anforderungen der Kunden einzugehen und sicherzustellen, dass die Produkte kostengünstig geliefert werden können. Die Anlage wurde nach der Norm ISO 9001:2015 zertifiziert. Es gelten dieselben Betriebsabläufe wie bei dem Werk in Großbritannien, das nach der Norm AS9100D zertifiziert wurde, einer Qualitäts- und Sicherheitsnorm, die als De-facto-Standard in Luft- und Raumfahrt sowie Rüstungsindustrie gilt. 

Mit der Anlage im Rumänien verfügt GTK in der Tat über eine globale Präsenz. GTK hatte bereits eine Fertigungsanlage in Großbritannien und über angegliederte Fertigungspartner in Fernost. Das zusätzliche Werk in Kontinentaleuropa verbessert die Situation bei Baukastenmodelle von GTK, ein System, mit dem GTK die Anforderungen eines jeden Kunden bewertet und den bestmöglichen Standort (oder eine Verbindung mehrerer Standorte) festlegt, um das Produkt zu erstellen, das den besonderen Anforderungen des Kunden entspricht. Chas Shale erläutert: „Wir berücksichtigen eine Anzahl verschiedener Faktoren, darunter die notwendigen Genehmigungen, die verwendeten Bauteile, der Standort des Kunden, Vorlaufzeiten und selbstverständlich die dem Kunden entstehenden Kosten.“

 Chas Shale fährt fort: „Wir hatten weit vor dem Referendum zum Brexit entschieden, in Fertigungsanlagen in Kontinentaleuropa zu investieren. Es hat sich herausgestellt, dass diese Entscheidung angebracht war, denn sie bedeutet, dass wir über eine Fertigungsanlage in der EU verfügten, die die möglichen wirtschaftlichen Nachteile abschwächt, die sich daraus ergeben, dass Großbritannien die EU verlässt. Unser vorrangiges besteht und bestand allerdings darin, unseren Kunden durch strategisch platzierte Anlagen in aller Welt wettbewerbsfähige Lösungen anzubieten. Dies war eine vernünftige Entscheidung. Wir stellen fest, dass die Produktion Monat für Monat steigt. Es hat auch insofern eine zentrale Bedeutung für uns, den deutschen Markt zu bedienen, als er für uns ein wichtiger Wachstumsmarkt ist.“